Das Projektblog für die trnd-Projektpiloten: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt Opel Astra Sommertour 2007.

Krankheit schützt vor Sommertour nicht

Tja, da meld ich mich endlich auch einmal.
Mit Selbstmitleid und dicker Grippe (will einer ?), dafür einem umso glücklicheren Ehegespons.

Wie das kommt ?
Tja, KiKilein darfs Bettchen hüten und der beste Ehemann von allen hat sich deswegen Urlaub nehmen müssen und darf nun höchst selbst TT fahren bis zum Abwinken.

So fuhr er denn am Sonntag mit den beiden Ablegern gen Kölle, machte die City unsicher und fuhr dann mit Stolz geschwellter Brust heim.
Und die letzten paar Kilometer dann mit herabgelassenem Verdeck durch Downtown Marxloh.

Das waren leuchtende Augen, die mich da anblitzten, als ich aus meinem Fieberwahn erwachte.

“KiKi, Cabrio is geiiiiil !!!”

Cabrio is geil !

sogar Parken is mit Cabrio geil !!!!

Die Jungs fühlten sich wie James Bonds eingeborene Söhne
James Bond Jrs
und trotz ebenfalls angegrippter Gesundheit wird es für sie und den großen Mann die letzten Tage bis zur Übergabe einige Abstecher entlang der Route der alten Industriedenkmäler.

Möge der große Mann diesmal lockerer mit seinem Finger am Auslöser sein !

Denn Fottos sind doch immer nett, gelle ?

Melancholische Schlussgedanken

Mein kleines ‘Koblenz-Special’ gibt’s HIER.

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Und allen anderen Fahrern - speziell auch meinen Nachfolgern Julia und Stephan, die leider nicht in den vollen Genuss kommen konnten (hoffe, Euer Umzug hat gut geklappt!) - wünsche ich gaaanz viel Spaß mit dem wundervollen Astra TwinTop. Macht was draus, Leute :-)

Mein Fazit zum Astra TwinTop

Ich hatte echt viel Spaß mit diesem feinen Auto, aber da ich bisher nur Berichte über meine Erlebnisse geschieben habe, gibt’s jetzt als krönenden Abschluss noch einen “richtigen” Testbericht. Ok, es ist eigentlich die ultimative Lobhudelei™, aber es gibt wirklich nichts Schlechtes zu vermelden. Aber lest selbst…

Innen
Kein Vergleich zu den Opels, die es noch vor 5 Jahren gab! Ich habe mich nie für diese Marke interessiert, denn die Motoren mögen gut gewesen sein, das Design der Autos war gerade noch so ok, aber die Inneneinrichtung und das Image waren grottig.

Umso erstaunter war ich, als ich in den TwinTop eingestiegen bin und ein elegantes Interieur mit ansprechenden Materialien vorgefunden habe. Mit schicken Details, wie z.B. dezenten Beleuchtungselementen an vielen Stellen, z.B. der Spot, der nachts den Bereich um den Schalthebel anleuchtet oder die kleinen Beleuchtungen in der Mulde der Türöffner. Und natürlich der schwarze Kunststoff, der in Klavierlack-Optik Elemente der Mittelkonsole und des Lenkrades ziert, sieht schon sehr schick aus. Liebevoll, durchdacht, hochwertig!

Ok, Oberklassefahrzeuge bieten mehr zu einem anderen Preis, aber in dieser Kategorie will der TwinTop ja auch nicht mitspielen. Angesichts des Preises und des Anspruchs bekommt der TwinTop 9 von 10 Punkten für das Innendesign.

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Außen
Opel scheint sein “Corporate Design” endlich gefunden zu haben, mit den eingeknickten chromfarbenen Elementen vorne und hinten, der Form der Scheinwerfer, usw. Das zieht sich mittlerweile bei allen Opels durch und man erkennt sie auch, wenn man nicht gerade auf das Logo auf der Schnauze schielt, mittlerweile von weitem. Die elegante Form des TwinTop ist sehr gelungen, für die vor allem die nach hinten ansteigende Karosserielinie und das toll in die Silhouette integrierte Dach verantwortlich sind. Das 3teilige Klappdach ist ein großer Vorteil gegenüber den oft 2teiligen Dächern der Konkurrenz, weil so die Windschutzscheibe nicht so steil ist und nicht auf halber Höhe der vorderen Sitze endet. Das ist echt ein Pluspunkt, denn man stößt sich nicht dauernd die Rübe :-)

Rundumsicht und Übersichtlichkeit könnten mit geschlossenem Dach besser sein, besonders beim Einparken. In dieser Kategorie gibt’s also 9 von 10 Punkten.

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Motorisierung/Fahrleistungen
Im Standgas nagelt der TwinTop ordentlich, und bei gemächlichem Fahren wirkt der Motor bullig und gemächlich. Wenn man aber mal das Gaspedal durchtritt, dann wird man eines Besseren belehrt: man ist schlicht und einfach WEG!!! “Unser” TwinTop ist mit 150 Turbo-PS motorisiert und bringt 320 kN Drehmoment. Das ist mehr als ausreichend, um souverän zu überholen und gediegen zu beschleunigen. Im richtigen Drehzahlbereich, also ab ca. 3500-4000 UpM, wird er extrem sportlich und macht auch jemandem, der gerne “heizt”, sehr viel Freude. Dazu kommt das prima abgestimmte Fahrwerk, das zwar sportlich, aber nicht zu hart ist und bei jeder Fahrweise überzeugt. 9 von 10 Punkten.

Verbrauch
Man tankt Diesel. Und je nach Fahrstil pendelt der Verbrauch zwischen 6 und 9 Litern, im Durchschnitt lagen wir bei ca. 7 Litern. Das ist vollkommen ok für ein relativ schweres Auto mit 150 PS. Außerdem erfüllt der TwinTop die Euro4-Abgasnorm und hat einen Rußpartikelfilter. Ich gebe 8 von 10 Punkten, da der Verbrauch ordentlich in die Höhe geht, wenn man sportlich fährt. Da können es dann auch mal 10 Liter/100 km sein bei Momentanverbräuchen von 35 l/100 km beim Gasgeben.

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Komfort
Ordentlich geformte Sitze mit gutem Seitenhalt, die sich nach oben, unten, vorne, hinten verstellen lassen und mit variabler Lendenwirbelstütze für den Fahrer. Sehr positiv. Dann noch das Lenkrad in der Höhe verstellt und die Sitzposition ist perfekt.

Der Bordcomputer, der mit dem Soundsystem und dem Navi gekoppelt ist, lässt sich intuitiv und logisch bedienen. Das Navi ist weitestgehend ok, aber manchmal habe ich mich auch verfahren, weil die Anweisungen zu früh oder zu spät kamen. Die Soundanlage spielt MP3-CDs und normale CDs ab, der Klang ist satt und viele Funktionen können auch vom Lenkrad aus gesteuert werden. Die Lüftung lässt sich gut steuern, allerdings hatte ich ab und zu kalte Füße. Hmm…

Besonders hervorzuheben sind die geringen Fahrtgeräusche, das ist schon sehr angenehm! Selbst bei Tempo 220 kann man sich noch entspannt unterhalten, und die Geräusche sind auch nicht ohrenschädlich. Ältere Opels neigten da gerne mal zum lauten Dröhnen, dass einem die Ohren abgefallen sind. Übel sind allerdings die Ablagemöglichkeiten - denn bis auf 2 Seitenfächern in der Tür, einer Mulde unter der Handbremse und dem Handschuhfach ist da überhaupt nichts! Die Passagiere auf der Rückbank schauen ganz in die Röhre, die haben nur Taschen an der Rückseite der Vordersitze. Setzen, 6. Alles in allem gebe ich für den Komfort 7 von 10 Punkten.

Fun
Klappt einfach mal das Dach bei 30 km/h am Ortsausgang zusammen, wartet, bis sich eine Schlange hinter Euch bildet, und wenn das Dach ganz im Kofferraum ist und der TwinTop zum Cabrio mutiert ist, auf’s Gas treten - DIE Blicke im Rückspiegel vergesst Ihr nie :-D Und bei schönem Wetter Cruisen, Dach auf, Musik an und sich an dem geilen Fahrgefühl erfreuen, das ist nicht zu toppen. Satte 10 von 10 Punkten.

Praxistauglichkeit
Der TwinTop ist ein vollwertiges Auto, weil er in zugeklapptem Zustand ein 4sitziges Coupé ist, das alle Vorteile eines Autos mit festem Dach hat und somit auch zu 100% wintertauglich ist. Aufgeklappt ist er ein richtiges Cabrio, ohne Wenn und Aber. Konzeptbedingt sind allerdings die hinteren Sitze nur dann wirklich bequem, wenn sich die vorderen Passagiere kleiner machen und ihre Sitze etwas nach vorne ziehen. Bei maximaler Beinfreiheit für die vorderen Mitfahrer können wohl nur noch Kinder hinten mitfahren. Rollstuhltauglich ist er übrigens auch nicht, das solltet Ihr berücksichtigen. Fazit: 7 von 10 Punkten.

To Do
Der TwinTop braucht unbedingt mehr Ablagemöglichkeiten im Innenraum! Außerdem ist das Dach nicht sicher vor Fehlbedienung: Man kann tatsächlich versuchen, das Dach einzufahren, während der Kofferraumdeckel geöffnet ist. Dass das in einer Katastrophe mündet, könnt Ihr Euch sicher denken. Einer meiner Sommertour-Vorbesitzer hat’s wohl auch probiert und die C-Säule fast getötet… Und warum man die ganze Zeit den Knopf drücken muss, der das Dach ausfährt, bis es im Kofferraum verschwunden ist, erschließt sich mir auch nicht ganz.

Und, taugt er?
Kurz und bündig: ja, sehr! In dieser Preisklasse und mit dem 3teiligen Klappdach nur mit dem VW Eos vergleichbar, der aber auch gleich 1.000,- € teurer ist. Opel hat mit dem Astra TwinTop echt ein bemerkenswertes Auto entwickelt, das extrem viel Freude bereitet. Und etwas geschafft, was ich nie für möglich gehalten hätte: nämlich dass ich und viele meiner Mitfahrer Opel jetzt richtig gut finden und zu Astra-TwinTop-Fans mutiert sind!

‘Susis Männer’ waren auch dabei!

Sicher könnt Ihr Euch noch an das trnd-Projekt ‘Susis Männer’ erinnern. Und weil die ziemlich gute Mucke machen, habe ich einfach zu meiner Sommertour noch ein paar meiner “Promotion-Kärtchen” mitgenommen und dem ein oder anderen an’s Auto geheftet oder in die Hand gedrückt.

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Denn wenn man schon die Möglichkeit hat, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen - warum nicht..?

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Was ein Spaß!

Selten so viel Spaß an 2 Tagen gehabt, toll, was man plötzlich alles unternimmt, wenn man ein neues Auto hat! Aber warum macht man das nicht “einfach mal so”, mit seinem eigenen Auto? Vielleicht, weil man sein eigenes Auto kennt, weil es langweilig ist? Nein. Der Impuls zum Reisen fehlt einfach.
Aber mit so einem schicken, aufregenden Auto wie dem TwinTop, ausgerüstet mit allem, was das Herz begehrt, macht es natürlich noch viel mehr Spaß und außerdem will man auch in der einen Woche, die man zur Verfügung hat, möglichst viel unternehmen.

Und so haben sich Peter und ich auf den Weg gemacht.
Das werden wir jetzt öfter tun! VORHER: erstmal kritische Blicke eines Mercedes-Fahrers:

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Wir sind morgens gestartet in Richtung Frankfurt/M. zur IAA. Da gab es wie immer einiges Interessantes zu sehen, aber auch die üblichen Mainstream-Autos, viel Rumgelatsche und eigentlich das, was man man immer sieht… Da muss man sicher keine weiteren Worte drüber verlieren, denn alles, was mit dieser Messe zu tun hat, wurde schon 1000 mal von anderen fotografiert und man kann sich über die Highlights sicher woanders besser informieren ;-)

Gegen 16.00 sind wir dann mit qualmenden Messefüßen in unseren TwinTop eingestiegen und Peter hat uns sicher und komfortabel gen Holland gefahren. Dadurch, dass der Astra beim Fahren sehr leise ist und viel Komfort bietet, war die Fahrt super entspannend, zumal das Wetter genial war. Und so kamen wir in rekordverdächtiger Zeit am Ziel an, nämlich Scheveningen - direkt an der Nordsee in Süd-Holland.

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Die meisten billigen Hotels waren natürlich schon voll belegt, aber mit etwas Glück haben wir doch noch was gefunden, was unser Portemonnaie nicht überstrapazierte. So, und nach einer erholsamen Nacht und einem holländischen Frühstück ging’s dann an den Strand zum Photoshooting.

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Und selbstverständlich sollen die Strandgänger auch wissen, in welcher Mission wir unterwegs sind:

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Trotzdem es nur 2 Tage waren, die wir in Holland verbracht haben, war der Erholungseffekt immens! Es macht so viel Spaß, mit dem TwinTop zu fahren, zumal er in fast jeder Hinsicht vollkommen überzeugt: die Fahrleistungen sind perfekt, die Straßenlage ebenfalls, und der Verbrauch hält sich dennoch in Grenzen (bei uns ca. 7,5 l). Dazu das Faltdach, das alle Blicke auf sich zieht, wenn man es einklappt und das wirklich saucoole Cruisen mit offenem Dach. Viel Komfort, klasse Verarbeitung und die angenehme Erfahrung, dass Opel mittlerweile nicht nur stabile und langlebige, sondern auch hübsche Autos baut, haben meine Woche mit dem TwinTop zu einem echten Erlebnis werden lassen. Und alle anderen Mitfahrer - bis auf meine Mutter, die sich beschwerte, dass bei eingefahrenem Dach kaum noch Kofferraum übrig ist :-) - waren hin und weg und haben ihre Liebe zu diesem Fahrzeugkonzept entdeckt.

Hey, und unser Mercedesfahrer vom Anfang des Beitrags ist jetzt auch ein totaler Fan!

Alle Parkhäuser sind in Äthiopien!

Und warum? Weil man, wenn man in einem Parkhaus ist, auf der trnd-Livemap zur Sommertour angezeigt bekommt, dass das Fahrzeug sich gerade in Äthiopien aufhält! Aber der Reihe nach.

Heute habe ich mal wieder Cousinchen abgeholt, weil für diesen Tag “Best Worscht in Town” angesagt war. Also die Kult-Pommesbude in Frankfurt/M., wo man seine Curryworscht nach Schärfegraden bestellt und Extra-Firlefanz dazu ordern sollte. Nix für Weicheier. Wirklich nicht.

“Friederike, die Wurstfachverkäuferin” - also mein Navi im TwinTop - lotste uns gewohnt souverän zunächst einmal zur nächsten Rheinfähre unseres Vertrauens, nämlich der von Filsen nach Boppard. Dann ging’s weiter in den Hunsrück, um sogleich die Autobahn zu erreichen, die A61. Ewig lang nur 130-Zonen, aber ab und zu bin ich dann mal richtig auf den Pinsel getreten, und das war selbstverständlich wie immer eine potente Angelegenheit - ENERGIE!!!

Ok, in Frankfurt City angekommen. So was ist natürlich fein. Für deutsche Verhältnisse richtig große Häuser :-) Willkommen in Mainhattan!

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Nicht, dass ich den Laden, der da abgebildet ist, irgendwie mögen würde, aber der Bau macht halt was her ;-) Aber nun erstmal Friederike angekurbelt und ab zum “Snack Point”, DER Kult-Worschtbude, wo man seine Currywurst mit “Worschtdealergeschwätz” in diversen Schärfegraden bestellen kann. Bei mir war’ jedenfalls “EU-Chili”, alles andere ist unverdaubar.

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Tja, und so sieht das aus (wenn’s schon halb aufgegessen ist - urghs…)…

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Lecker, lecker, kann ich nur empfehlen, selbst die Scheibe Brot, die es dazu gab, schmeckte extrem hervorragend! Infos unter Snack Point

OK, und nach einem Abstecher über den Flughafen FFm, genannt Fraport, ging’s dann mit Top-Speed nach Hause. Mit trnd-Partnerin Sibylla303 am Steuer und Adrenalinstößen in diversen Kurven. Der Wolf im Schafspelz, das ist sie!

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Und auch diesmal hat uns die Wurstfachverkäuferin wieder gewohnt souverän heimbefördert. Noch ein paar Bilder gefällig, meine Lieben? Aber bitteschön!

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…und sibylla303 hat ein neues “Will-haben”-Auto ;-)

Rollitauglichkeit..? Nö. Aber egal ;-)

Am Mittwoch habe ich einen Ausflug mit meiner lieben trnd-Partnerin Magdalena-Katharina (MK) gemacht, und zwar nach Köln. Da die Gute leider auf einen Rollstuhl angewiesen ist, war es eine Herausforderung, dieses Teil irgendwie zu verstauen.

Und so sieht das gute Stück aus:

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Der Kofferraum macht ja einen geräumigen Eindruck, wenn nicht gerade 100 kg Dach drin liegen, aber das sieht nur so aus…egal in welcher Stellung, ich habe den Rolli zum Verrecken nicht ‘reinbekommen.

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Ha, aber wir haben ja noch die Rückbank! dachte ich, und auch dieser Versuch war zum Scheitern verurteilt, obwohl es zunächst gut aussah. Aber beim Einfahren des Dachs sah ich dann, dass das nicht klappen konnte. Tollerweise kann man das Dach, wenn man den Knopp loslässt, ja in der Bewegung erstarren lassen. sodass da nix passiert. In diesem Fall musste ich es wieder zurückklappen.

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OK, MK ist nicht amused, und ich ehrlich gesagt auch nicht. Schade. Hätte die Tour wesentlich einfacher gemacht. Aber egal was ich ausprobiert habe (und glaubt mir, ich habe ALLES ausprobiert!), es funktionierte nicht :-(

Statt dessen haben wir halt Krücken mitgenommen - das ist nicht wirklich toll, aber zum Glück kann man im Kölner IKEA Rollis ausleihen. Abgesehen davon, dass dies wohl der IKEA mit den pampigsten Mitarbeitern in Deutschland ist, war’s noch eine wirklich schöne Tour!

Und noch ein guter Tipp an alle: nehmt einen Kleiderbügel mit! Wenn nämlich das Abdecknetz im Kofferraum zurückflitscht, während das Dach in ebendiesem versenkt ist, dann hat man weder eine Chance, das Netz wieder zurück zu holen, noch das Dach einzufahren, denn das ausgerollte Abdecknetz ist für den TwinTop das Zeichen dafür, dass er das Dach bewegen darf. Also: Netz nicht arretiert - Dach ein- und ausfahren unmöglich. Und um es wieder auszurollen, wenn der Kofferraum mit tonnenweise Dach (eben waren es noch 100 kg, aber is’ egal) voll ist und die Arme nicht so lang sind (niemand hat so lange Arme) braucht man…na, was wohl? JA! Einen Kleiderbügel!

EDIT: natürlich habe ich das Auto unterschätzt: man muss nur den roten Knopf im Kofferraum drücken, und schon hebt sich das versenkte Dach, um Gepäckstücke ein- und ausladen zu können. Und man kann dann natürlich problemlos das Gepäcknetz wieder zurückholen, weil man mit den Armen dann auch bis ganz nach hinten kommt ;-)

Die TwinTop-Märchenstunde

Heute möchte ich Euch eine kleine Geschichte erzählen, die allerdings kein Märchen ist, sondern sich so zugetragen hat. Also, passt gut auf.

“Es begab sich, dass ich den TwinTop von meiner liebreizenden Vorgängerin Miri bekommen hatte. Diese war aber ganz traurig, dass der Kofferraumdeckel an ihrer Kutsche sich nicht mehr richtig schließen ließ. Jeder Versuch, dies zu tun, scheiterte, weil ein kleines, garstiges Teil sich nicht mehr richtig bewegen ließ. Also beschloss ich, tags drauf den Hufschmied, genannt OPEL-Händler, aufzusuchen und ihn um Rat zu fragen. Bereits als ich ihm mein Anliegen vortrug, verfinsterte sich sein Gesicht sorgenvoll und er sagte, dass dies wohl nicht leicht zu reparieren sei, schließlich sei in meiner Kutsche viel elektronisches Hexenwerk verbaut. Bevor ich bitterliche Tränen weinen musste, nahm sich jedoch der Meister ein Herz und fuhr meine geliebte Kutsche in seine Scheune. 30 bange Minuten harrte ich aus, bis er mit ratloser Miene und vergrämtem Gesicht aus seiner Scheune kam und mir mitteilte, dass er da nichts machen könne - ich solle den Hufschmied, äh: die Werkstatt, in Coblenz aufsuchen, auf dass man dort meine Kutsche für viele Taler repariere.

So machte ich mich denn unverrichteter Dinge auf den Weg zu Ritter Stefan in den Taunus, der schon seit 20 Jahren Kutschen von OPEL fährt und das ein oder andere Missgeschick oftmals wieder richten konnte. Als er das Malheur sah, begann er augenblicklich, mithilfe seiner ungezählte Jahre währenden Erfahrung, zunächst das eine, dann das andere Ding zu betrachten, die Sicherungen zu prüfen um dann schließlich zu verkünden:

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“Oh werter Herr, Ihr müsst das Dach schließen, dann kann Euch geholfen werden!”. Ich aber sagte: “Hehrer Ritter, man sagte mir, das könne ich nicht, weil dann alles zu Bruch ginge.” Er aber beharrte darauf: “Schließt das Dach!” So tat ich, wie mir geheißen wurde. Es surrte gar merkwürdig, und unvermittelt rief Ritter Stefan in unziemlicher Weise aus: “FUCK! ES KLAPPT!!”

Bass erstaunt ob dieser harschen Worte betrachtete ich mir des Ritters Werk: Das Dach meiner Kutsche öffnete sich wie von Geisterhand, der besagte Verschluss am Gepäckraum bewegte sich in die gewünschte Stellung und fortan war das Gefährt wieder so, wie es sein sollte. Wir berieten, welch’ Meister in dieser OPEL-Werkstatt wohl sein Werk verrichtete, und wir kamen überein, dass es sicher ein Stümper gewesen sein musste, trotzdem er sich redlich bemühte. Sogleich berichtete ich Vee, der lieben Fee, mittels Fernsprecher von dieser freudigen Wendung, während sie beinahe vor Rührung in Tränen ausbrach.

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Und so waren alle glücklich, dass des Ritters Kutsche nun wieder heil war. Und die wackeren Ritter Stefan, Herbert, Martin und das hübsche Burgfräulein, Nicole zu Niederwallmenach, verbrachten freudig einen halben Tag in den Weiten des Taunus, wobei Stefan flink wie der Wind die überaus prunkvolle, glänzende neue Kutsche über die Wege des verwunschenen großfürstlichen Forstes lenkte.”

Und die Moral von der Geschicht’? Trau’ der Oppel-Werkstatt nicht.

Willkommen am Mittelrhein!

Ich bin ja bei solchen Sachen wie heute immer total aufgeregt. Autoübergabe und so. Man bedenke, ich bekomme den TwinTop! Schon einige Zeit vorher war ich nervös, aber dann lief alles wie am Schnürchen. Um 17.00 Uhr kam meine Vorgängerin Miriam in die Hofeinfahrt gefahren, bei strahlendem Wetter. Nach gut gelaunter Begrüßung und Einweisung in die wichtigsten Funktionen des guten Stücks hat sie mir dann erklärt, dass die Kofferraumverriegelung nicht tut, was sie tun soll: sie schließt nicht richtig! Man konnte die Klappe nur anlehnen, aber nicht einrasten, weil irgendein mechanisches Teil nicht das machte, was es sollte. Hmm, doof…aber erstmal egal.

Zusammen mit trnd-Partnerin Sybilla303 (die zufälligerwise meine Cousine ist ;-) sind wir dann zum Photoshooting losgefahren. Als Location habe ich mir das Kurfürstliche Schloss in Koblenz ausgesucht, weil wir nicht lange Zeit hatten und das zusammen mit dem Bombenwetter einfach eine tolle Kulisse war.

2 Piloten vor ihrem Geschoss
sonnige Gemüter

Dann haben wir uns auch schon wieder voneinander verabschiedet, weil die liebe Miri noch für ihre Prüfung lernen und somit wieder nach Hause musste. Aber dafür bin ich dann noch mit Silke/Sybilla303/Cousine nach Braubach gefahren, der Wein- und RabenRosenstadt am Rhein, wo sich alljährlich tausende japanischer Touristen beim Winzerfest die Kanne geben. Hier sind natürlich auch ein paar hübsche Bilder entstanden.

Rheinufer
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Ja…und da waren natürlich noch meine beiden Grufties (ok, einer ist eher Schwermetaller, aber die andere Dame definitiv gruftig bzw. gotisch). Marie und Jens. Mit den beiden habe ich mich spät abends auf den Weg gemacht, um die Weiten der Vordereifel zu entdecken. Wir haben einfach mal das Navi mit skurrilen Zielen gefüttert und GO. Unter anderem wurden wir auch über Feldwege gelotst, und das ist ehrlich gesagt ziemlich ’spooky’ :-D Jens durfte auch mal fahren, und die arme Marie fristete die ganze Zeit über ein vergnügtes Dasein auf der Rückbank. Aber sie hat’s überlebt, so eng war es auch nicht. Vor der Bassenheimer Kirche entstand dann dieses Bild.

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Und das war er auch schon, der erste Tag mit meinem neuen TwinTop. Hat sehr viel Spaß gemacht, alle waren begeistert, und das Auto ist wirklich extremst toll! Vielen Dank an alle Jungs und Mädels von trnd, dass Ihr uns allen so eine Freude macht!

Eine kleine Flash-Präsentation vom Sonntag gibt’s auf meiner Homepage.

-> To be continued…

“Die 6-Laender in ganz kurzer Zeit & oben ohne Tour”

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Nachdem ich mir unter Einsatz meines Lebens [evtl. klitzekleine Uebertreibung vorhanden] den Opel Astra Twintop von meinem Vorgaenger erkaempft hatte, durften zuerst meine Familie, Bekannte & Arbeitskollegen den Astra testen.

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Dann begann das Abenteuer:

“Die 6-Laender in ganz kurzer Zeit & oben ohne Tour”

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Nachdem wir alle lebensnotwendigen Dinge, die frau so braucht (oder auch nicht braucht, aber der Meinung ist, dass sie sie braucht) im Kofferraum verstaut hatten, ging es los….. erstmal Sonnenaufgangfeeling im Voralpenland geniessen & dann ab nach Italien:

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Den urspruengliche Plan 2-3 Tage durch Italien zu cruisen, verwarfen wir recht schnell wieder, da das Wetter absolut nicht cabriotauglich war (ausser man(n) moechte bei 12 (!) Grad OBEN OHNE ueber den Brenner fahren..). Also fuhren wir nach einem kurzen Zwischenstop in Bozen weiter…………. nach Frankreich!!!!

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